Arbeitsvertrag Minijob

Arbeitsvertrag MinijobSie wurden mit den Jahren immer beliebter und gewinnen auch heute noch zunehmend an Bedeutung für viele Haushalte. Die Rede ist von Minijobs. Sie sind Hausfrau oder Hausmann und wollen sich nebenbei etwas dazu verdienen? Oder Sie sind voll berufstätig und möchten finanziell besser dastehen und deshalb einen Minijob annehmen? Dann sollten Sie sich zunächst mit Ihren Rechten und Pflichten auseinandersetzen. Diese stehen zumeist im Arbeitsvertrag. Im Groben und Ganzen heben sich Arbeitsvertrag Minijob und der normale Arbeitsvertrag gar nicht großartig ab.

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Als Arbeitsvertrag Minijob eignet sich unsere Vorlage für Arbeitsverträge optimal. Hier ist natürlich ein passende Gehalt, korrekte Angaben zur Urlaub sowie die Arbeitsstunden pro Woche anzugeben. Dennoch, die Vorlage ist prinzipiell super geeignet.


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Arbeitsvertrag Minijob: Aufbau

Wie in jedem anderen Arbeitsvertrag auch, steht im Arbeitsvertrag Minijob zwischen welchen beiden Parteien der Arbeitsvertrag geschlossen wird. Konkret also zwischen Ihnen und dem Arbeitgeber. Dabei angegeben wird in der Regel auch die Wohnhaft beider Parteien. Anschließend führt der Arbeitgeber den Beginn des Arbeitsverhältnisses auf. Im nächsten Punkt wird (so vorhanden) eine Probezeit vereinbart mit dem Hinweis, dass das Arbeitsverhältnis jederzeit ohne Angabe von Gründen von beiden Parteien beendet werden kann. Dies gilt also nicht nur für Vollzeitbeschäftigte!

Weiterhin ist im Arbeitsvertrag das Tätigkeitsfeld zu bestimmen. Dies muss eindeutig konkretisiert werden, damit Sie als zukünftig eingestellter Bäcker sich nicht ungewollt dazu verpflichten auch noch die Aufgaben des Verkäufers und der Reinigungskraft zu übernehmen! Auf der anderen Seite sollten Sie von Ihrem künftigen Arbeitgeber auch keine zu starke Einschränkung auf ein bestimmtes Tätigkeitsfeld verlangen, denn das kann dazu führen, dass bei diversen Änderungen der Arbeitsvertrag Minijob abgeändert werden muss oder seitens des Arbeitgebers sogar eine Änderungskündigung ausgesprochen wird!

Was Ihnen, wie jedem anderen Arbeitnehmer auch, wohl mitunter am meisten am Herzen liegen wird, ist die Vergütung Ihrer Arbeit. Und natürlich ist auch diese explizit im Vertrag festzuhalten. Die Vergütung kann bei Minijobs, trotz der 450,- Euro-Grenze, im Vertrag ganz unterschiedlich beschrieben sein. Manchmal werden Sie auf Formulierungen stoßen wie zum Beispiel: “Der Arbeitnehmer erhält eine monatliche Bruttovergütung von … Euro”, manchmal aber auch Formulierungen wie: “Der Arbeitnehmer erhält einen Stundenlohn von … Euro”. Eventuelle Sonderzahlungen werden ebenfalls unter dem Gesichtspunkt Arbeitsvergütung im Arbeitsvertrag Minijob festgehalten.


Neben dem Gehalt spielt im Vertrag auch die Arbeitszeit eine wichtige Rolle. Im Vertrag steht dann meistens: “Die regelmäßige, wöchentliche Arbeitszeit beträgt … Stunden. Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit richten sich nach den betrieblichen Erfordernissen”.

Anschließend müssen Sie als Arbeitnehmer noch versichern, dass Sie keinen anderen Beschäftigungen nachgehen und schon gar keinen, die geschäftsschädigend sind. Soll heißen, Sie sollten nach Möglichkeit nicht zwei geringfügige Arbeitsverhältnisse bei zwei unterschiedlichen Bäckerei-Filialen haben.

Urlaub, Krankheitsfall und Kündigung sind ebenfalls in jedem Vertrag geregelt. Was Sie vielleicht noch nicht wussten: Auch Minijober haben ein Recht auf Urlaub! Die Kündigungsfrist bei einem Minijob beträgt (nach Ablauf der Probezeit) 4 Wochen für beide Parteien.

Und was Sie natürlich keinesfalls vergessen sollten ist die Unterschrift am Ende des Arbeitsvertrag Minijob. Sowohl Ihre eigene als auch die vom Arbeitgeber!